SteinzeitSession

Das Ensemble SteinzeitSession besteht seit 2010.
Zuerst erschien die CD “SteinzeitSpirit” (CD1 – unten).

Kürzlich wurden die Aufnahmen von Winter 2012 bis 2013 als “Best of Steinzeitsessions”-CD verarbeitet (CD2).

Die Aufnahmen kann man hier probehören, oder in unserem Steinzeit Shop als CD bestellen.

“Best of SteinzeitSessions 2012/2013” (CD2)

 KlammGaenge

Diese Aufnahme wurde in der Mieminger Klamm aufgenommen. Mit Rasseln wird der Klammgeist begrüßt. Flötentöne markieren wir unser Ankommen. Auch die Tiere werden über unser Hiersein informiert (Tierstimmenimitationen). Steinzeitsaxophon und Knochenflöte leiten das Thema “Wasserfeuer” ein. Mit gleichmäßigem Trommeln und Steinzeitsaxophon klingt Klammgaenge aus.

 AeronautenTheorie

Gesang und Steinzeitsaxophone starten dieses Lied und prägen es. Das Schwirrholz dreht sich. Rasseln erklingen. Die Trommeln bleiben im Hintergrund. Mit Knocheflöte und Strizis Bellen wird das Ende eingeleitet.

 EchsenLauf

Die Echse wird als Krafttier und Vermittler zum Eintritt in das parallele Universum der Geister gerufen (“kumm dada deo”-Gesang).

GemsenSprung

Wir versuchen die Sprungkraft der Gemsen auf uns zu übertragen.

HirschJäger

Das Jagdhorn bläst und leitet unsere Hirschjagd ein.

Trommeln und Schraper erklingen und sollen das Tier anlocken. Wir suchen es.

Da brüllt ein Hirsch und wir nehmen die Fährte auf. Durchgehend verbreiten wir lockende und treibende Klänge und tanzen den Hirschgeweih- und den Speertanz. Schließlich ist der Hirsch in die Enge gedrängt und wird erlegt.

MusikBogen

Der Musikbogen und mit dem Handballen angeschlagene Bambus-Didgeridoos leiten dieses Stück ein.

Der Gesang wird vom „heu“-Thema getragen.

Rasseln, Regenmacher und die Knochenflöte erklingen weiters. Das Ende wird von denselben Instrumenten wie der Anfang getragen.

MammutJagd

Eine mobile Kleinplastik (afrikanischer Elefant aus Holz) wird aufgestellt. Didgeridoos und Trommeln begleiten unsere MammutJagd. Das Ungetüm wird getrieben bis es an eine Böschung kommt. Schlussendlich wird die Miniaturplastik symbolisch hinuntergestoßen.

RhythmusWald

Beim Fest der Steizeitusik im Schwazer Silberwald 2013 wurde “Rhythmuswald” mitgeschnitten. Inhaltlich dreht es sich um Vogelgesang (mit Pfiffen und Flöten).

Klammen

Der Klammen-Song mit Didgeridoo, Waterdrum, Steinzeitklarinette und (z.T. Kehlkopf-) Gesang wurde in der Mieminger Klamm direkt am Bach gespielt.

 GelockteEnte

Entenquaken und -schnattern sowie zunächst Bambus- und dann Knochenklarinette sind die tragenden Pfeiler von der EntenJagd. Unser Jagdhund Strizi sucht die Enten, die sich im Schilf versteckt haben. Wir pirschen uns unter den Klängen der Einfachrohrblätter an und schießen ein paar von den Wasservögeln ab.

 WaldSchwungSumpf

Blätterrauschen (geschrubbte Trommeln) wird zunächst durch Rohrklopfen (vgl. Kap. Stampfröhren) erweitert. Es folgt ein schwungvoller Trommel-Offbeat und beschwingte Flötentöne. Ein Didgeridoo bläst dazu. Rasseln und Schraper tönen im Hintergrund. Schließlich geht es in einen sumpfigen Schluss über.

 

SteinzeitSpirit (CD1)

Das Programm aus dem Jahr 2011 besteht aus vier Teilen, die jeweils möglichen Steinzeit-Szenarien entsprechen.

Der Flussgeist

Die Naturgeister spielen im Leben der Steinzeitjäger eine bedeutende Rolle. Mit einer Kürbisrassel beginnt das Ritual zu Ehren des Flussgeistes. Prasselnde Kiesel imitieren den Ursprung des Flusses, der das Leben spendet. Das Schwirrholz summt, und wie eine Geisterstimme tönt ein Luftwirbel. Die Holzflöte flüstert wie Vogelstimmen. Das Trommelfell beginnt zu schwingen, bald ertönt die Knochenflöte. Gesänge in Steinzeitmanier leiten zum Gießopfer über. Somit geht der Geist des Flusses in die Beteiligten über… Unter dem Geklapper von aufeinander geschlagenen Hölzern und Knochen wird die Auferstehung zelebriert. Mit Tierstimmennachahmung endet das Ritual.

Hirschjäger

Die Jagd ist auch im Kult von großer Bedeutung. Mit treibenden Trommeln setzt das Ritual der Hirschjäger ein. Das Röhren des Hirsches ertönt. Dann beginnt der Geweihtanz, bei dem zwei mächtige Hirschgeweihe aneinander gestoßen werden. Die Jagd wird simuliert. Zunächst eine Pirsch. Das mögliche Steinzeit-Mantra: „Raggatagga“ lockt den Hirsch aus seinem Versteck. Die Schraper imitieren den Schrecklaut des Rotwildes. Die Jäger ahmen das Anschleichen und Aufspüren nach. Das zweite Röhren markiert, dass der Hirsch aufgespürt ist. Die mächtigen Hirschgeweihe werden aneinander gestoßen, und Stampfen mit dem Speer setzt ein. „Raggatagga-Hommmmm“ singen die Jäger als sie symbolisch den Hirsch erlegen, der schlussendlich noch ein letztes Mal röhrt.

Mammutjagd

Das Mammutjagd-Ritual beginnt mit Trompeten, wie durch einen Rüssel. Didgeridoos setzen ein, dann Schraper und Trommeln und Holzschlagstäbe. Das Mammut wird vorangetrieben. Die tonnenschweren Tiere wurden über Klippen und Abhänge hinuntergestürzt, wo sie zerlegt wurden. Das Mammut bietet eine gewaltig große Portion Fleisch und Rohmaterial, und das bringt den Eiszeitmenschen viel Zeit (z.B. für Kunst), in der die Versorgung mit Nahrung gesichert ist. Die erfolgreiche Mammutjagd verspricht eine ausgedehnte Feierlichkeit. Gesänge künden vom großen Fest danach. Schließlich wird die Geschwindigkeit gesteigert, die Klippe angesteuert. Am Höhepunkt des Mammutjagdrituals wird ein aus Holz geschnitztes Miniatur-Mammut von einem Sockel gestoßen. Das Mammut ist gefallen.

Musikbogen

Die Inspiration zum Bau von Pfeilbögen könnte von den Musikbögen kommen – eine revolutionäre Erfindung. Das Abschlussritual markiert den Übergang in eine entwickelte Steinzeit-Phase. Musikbögen, Maultrommel, Holzflöte, Regenmacher und Rasseln begleiten die bahnbrechende Idee des Spannens einer Saite. Das Ende der Zeremonie wird mit Obertongesang eingeleitet.
Bonustrack:
Ritual am Bach (2010)